IoT-Funktionalität in eigene Geräte integrieren

Wer Geräte vernetzen will, steht schnell vor einem Parallelprojekt: Funk, Security, OTA, Cloud-Infrastruktur. Coldwave übernimmt diese Ebene komplett – als Modul oder direkt in die eigene Firmware integriert.

Eigene Frontends auf API-Basis

Eigene Benutzeroberflächen oder Apps einfach selbst anbinden: Alle Gerätefunktionen stehen über dokumentierte REST-, MQTT- und WebSocket-APIs bereit, sodass individuelle UI- und UX-Konzepte unabhängig vom Coldwave-Web-UI realisiert werden können.

Reduzierter Entwicklungsaufwand

Kommunikations-, Sicherheits- und OTA-Funktionen werden durch Coldwave bereitgestellt. Das reduziert Entwicklungsaufwand und verkürzt Projektlaufzeiten.

Kontrollierter Datenfluss

Standardmäßig werden Daten in der Coldwave-Cloud verarbeitet und gespeichert. Optional können die Daten über definierte Schnittstellen (z. B. MQTT oder REST) direkt an eigene Backend-Systeme weitergeleitet werden.

Sicherheitsarchitektur inklusive

Verschlüsselte Kommunikation, sichere Schlüsselverwaltung und OTA-Sicherheitsmechanismen sind Bestandteil der Coldwave-Architektur. Für die Integration in OEM-Produkte stellen wir technische Unterlagen und Integrationsnachweise für Funk-/Kommunikationsbausteine bereit. Die Gesamtsystem-Konformität des Endprodukts verbleibt beim Hersteller.

Sie bauen Maschinen und Geräte – keine IoT-Infrastruktur

Trotzdem landet genau das auf Ihrem Backlog, sobald Sie Geräte vernetzen wollen.

LTE-M, RED-Konformität, sichere Schlüsselverwaltung, signierte Firmware, OTA-Mechanismen. Wer das alles selbst aufbaut, bindet Ressourcen, verlängert Entwicklungszyklen und trägt das volle Risiko für jeden Updatepfad im Feld. Coldwave übernimmt diese Ebene – damit Sie sich auf Ihre Kernkompetenz konzentrieren können.

Integrierbar als Hardware-Modul,

...oder als SDK direkt in der Firmware

Vom Eval-Kit zum Serienprodukt

Das Eval-Kit enthält alles, was für eine erste Integration nötig ist – inklusive vorkonfiguriertem Modul, aktiver SIM und Plattformzugang.

Das Modul lässt sich per USB direkt am Rechner betreiben – ohne Einbau in ein Gerät. Über den mitgelieferten Python-Client können Datenpunkte geschrieben und gelesen werden, parallel stehen Messwerte und Zustände über die REST-API und die Web-UI bereit. So lässt sich die gesamte Kette – Funkanbindung, Cloud-Verarbeitung und Datenzugriff – im eigenen Setup bewerten, bevor über eine Serienintegration entschieden wird.

Klare Datenstruktur

Frei definierbare Datenpunkte – durch Schemas ergänzt um menschenlesbare Labels

Geräte, Services und Properties folgen einer klaren Hierarchie, die frei definiert werden kann. Jede Property wird durch einen technischen Identifier (z.B. 0x2001.UINT8) beschrieben. Schemas fügen Labels, Einheiten und Beschreibungen hinzu – so wird aus dem Identifier ein lesbarer Wert wie temperature: 23°C. Die Struktur bleibt flexibel: Neue Properties sind sofort zugänglich, auch ohne vorab definiertes Schema.

Die technische Basis

Mit LTE-M-Technologie bietet das Coldwave YUKI Module zuverlässige Mobilfunkverbindung auch über große Distanzen und ist dabei auf niedrigen Stromverbrauch optimiert

Der direkte Einbau in eigene Geräte erfolgt ohne zusätzliche Modems oder Gateways – einfach integriert, sofort vernetzt. Die Länderabdeckung wächst kontinuierlich und ermöglicht den Einsatz neben der EU und Schweiz auch in vielen internationalen Projekten.

Typische Anwendungsfälle

Ferndiagnose

  • Remote-Fehleranalyse
    Fehlerzustände, Protokolle und Messwerte sind ohne Vor-Ort-Einsatz zugänglich und auswertbar.
     

  • Gezielte Einsatzplanung
    Serviceeinsätze können anhand konkreter Diagnosedaten vorbereitet werden (Material, Zeit, Personal).
     

  • Reduzierte Ausfallzeiten
    Bessere Informationslage verkürzt Reaktionszeiten und reduziert Stillstände im Feld.

Ereignis-Meldungen

  • Überwachung von Zuständen
    Betriebszustände und Grenzwerte können überwacht und als Ereignisse erfasst werden.

     

  • Wartungslogik
    Schwellwerte dienen als Grundlage für planbare Wartung statt reaktiver Eingriffe.

     

  • Transparente Dokumentation
    Ereignisse werden nachvollziehbar dokumentiert und stehen Herstellern, Betreibern und Servicepartnern zur Auswertung zur Verfügung.

Monitoring

  • Zustandserfassung
    Gerätezustände, Messwerte, Laufzeiten und Fehlermeldungen werden strukturiert erfasst und bereitgestellt.

     

  • Zentrale Auswertung
    Daten stehen in der Web-UI oder über REST- bzw. MQTT-Schnittstellen für Monitoring und Analyse zur Verfügung.

     

  • Entwicklungsrückfluss
    Reale Betriebsdaten liefern fundierte Basis für Optimierung von Geräten und Serviceprozessen.

200 Datenpunkte/min

Typischer Richtwert für LTE-M-basierte Anbindungen. In lokalen oder netznahen Setups sind deutlich höhere Durchsätze möglich.

2.000 Datenpunkte

Typischer lokaler Offline-Puffer je Gerät. Die nutzbare Pufferung hängt von Datenmodell, Ereignisprofil und Projektkonfiguration ab.

12 Monate

Standardmäßige Datenhaltung im Basispaket. Längere Aufbewahrung kann projektspezifisch erweitert werden.

Über 1 Mio. Geräte

Skalierbare Plattformarchitektur für große Portfolios und Multi-Standort-Betrieb. Konkrete Ausprägung und Limits richten sich nach Setup und Betriebsmodell.

1.000 req/min

Standard-Rate-Limit pro Account, inklusive REST-API

< 2 s (p95)

Typischer Richtwert für Gerät-zu-API-Latenz

100 WebSockets

Standardmäßig gleichzeitige Echtzeitverbindungen pro Account

Typische Leistungswerte (projektspezifisch)

Datenpunkt-Durchsatz (Mobilfunk) bis zu 200 DP/min (Typischer Richtwert für LTE-M-basierte Anbindungen)
Datenpunkt-Durchsatz (WLAN/Ethernet) über 10.000 DP/min (Für lokale/netznahe Anbindungen mit höherem Datendurchsatz)
Gerät-zu-API-Latenz Typischer p95-Richtwert unter 2 Sekunden. Die tatsächliche Latenz hängt von Netzsituation, Übertragungsweg, Datenprofil und Projektkonfiguration ab.
Offline-Puffer bis zu 10 Events / 2.000 Datenpunkte, Lokale Zwischenspeicherung bei Verbindungsabbruch
REST-API Rate Limit 1.000 Requests/min als Standard-Rate-Limit pro Account. Höhere Limits sind je nach Integrationsprofil und Projektumfang möglich.
Datenpunkt-Größe max. 450 Byte, Schlankes Datenmodell für einfache Integration
WebSocket-Echtzeit Bis zu 100 gleichzeitige WebSocket-Verbindungen pro Account als Standardwert. Geeignet für Live-Dashboards, Alerting und Betriebsansichten; höhere Auslegungen sind projektspezifisch möglich.
Datenhaltung 12 Monate Standard, Verlängerung auf Wunsch möglich, Hosting in der EU
Skalierung über 1 Mio. Geräte/Account, für Multi-Standort-Rollouts und größere Portfolios

Häufige Fragen

Vom Eval-Kit zur Serie

In drei Schritten von der ersten Bewertung bis zur Serienproduktion

  1. 1

    Evaluieren

    Das Eval-Kit liefert ein vorkonfiguriertes Modul mit Plattformzugang. Anbindung, Datenmodell und API-Zugriff lassen sich im eigenen Aufbau testen – ohne Vorab-Commitment.

  2. 2

    Integrieren

    Das Modul wird in das eigene Gerätedesign übernommen oder das SDK in die bestehende Firmware eingebunden. Coldwave unterstützt bei Hardware-Layout, Antennenfragen und Schnittstellendefinition.

  3. 3

    Skalieren

    Nach Freigabe des Gerätedesigns stehen Module in Serienstückzahlen bereit. Gerätemanagement, Monitoring und Updates laufen über die Plattform – ab dem ersten Gerät im Feld.

Wir unterstützen bei Auswahl, Evaluation und Integration in Ihr OEM-Produkt

Ob Modul oder Embedded-SDK: Gemeinsam klären wir, wie Connectivity, OTA, Gerätemanagement und Datenzugriff sinnvoll in Ihr Produkt und Ihre Systemlandschaft eingebunden werden.

Integrationsweg passend festlegen

Wir bewerten, ob Modul, Eval-Kit oder Embedded-SDK der richtige Einstieg für Ihr Produkt und Ihr Team ist.

Architektur früh sauber aufsetzen

Gemeinsam definieren wir Schnittstellen, Datenfluss, Geräteverhalten und den Weg von der ersten Integration bis zur Serie.

Mit skalierbarer Basis starten

Sie starten mit einem überschaubaren Evaluierungs- oder Integrationsschritt auf einer Architektur, die später im Feldbetrieb weiterträgt.

IoT-Plattform für OEMs und Gerätehersteller

Coldwave liefert OEMs die IoT-Basis für vernetzte Produkte – als Hardware-Modul oder Embedded-SDK. Statt Funkanbindung, OTA-Mechanik, Gerätesicherheit und Cloud-Betrieb intern aufzubauen, integrieren Sie eine bestehende Infrastruktur in Ihr Produkt. So sinken Entwicklungsaufwand und Time-to-Market, während Betrieb und Skalierung im Feld planbar bleiben.